FAQ Installation | LCN

FREQUENTLY ASKED QUESTIONS

FAQ Installation

LCN ist einfach zu installieren, unempfindlich gegenüber Störungen von außen und realisiert mit wenigen Modulen viel Funktionalität. LCN kann alle Gebäudegrößen steuern, vom Einfamilienhaus bis zum Bürohochhaus.

Wie sieht eine übliche Installation von LCN aus?

Eine kleinste denkbare LCN-Installation würde aus einem Bus-Modul bestehen, zum Beispiel einem LCN-UPP, und einer Bedienmöglichkeit wie einem IR-Empfänger oder einem Glastastenfeld. Das Bus-Modul wird an die übliche Hausinstallation angeschlossen, Verbraucher wie Lampen oder Motoren an das Bus-Modul, ebenso das Bediensystem. Eine Ader der Hausinstallation dient als Datenader zur Kommunikation der Module untereinander.

Ein Koppel-Modul LCN-PKU wird zusätzlich, meist temporär, an den LCN-Bus angeschlossen. Ein PC mit der Software LCN-PRO erlaubt dann die Parametrierung des Systems, also welche Aktionen in welchen Situationen wie ausgeführt werden. Das LCN-Starterset LCN-MKO enthält mehr als nur die notwendigsten Teile eines ersten LCN-Systems und erlaubt so einen schnellen und unkomplizierten Einstieg in LCN.

Welche Entfernungen sind mit LCN möglich?

Der LCN-Bus kann sich auf bis zu 1000 Meter ausdehnen. Daran können bis zu 250 Module angeschlossen werden. Da wiederum an viele Module Sensoren, Glastaster oder Relaisblocks angeschlossen sind, ist die tatsächliche Zahl an Datenpunkten und Verbrauchern weitaus höher. Für eine besonders kompakte Installation kann zum Beispiel an das Hutschienenmodul LCN-SH ein Relaisblock LCN-R8H angesteckt werden. Das ergibt zehn Ausgänge und zusätzlich die Möglichkeit, acht Tasten anzuschließen – an nur einem Busteilnehmer. Werden größere Entfernungen oder mehr Module benötigt, kann der Bus in Segmente aufgesplittet werden, die über Segment-Koppler verbunden werden (siehe nächsten Punkt). Mit Verbindungen über Lichtleiter sind Netze bis 30 Kilometern möglich.

Was sind die Grenzen des LCN-Systems?

Eine Installation kann beispielsweise im Privatbau aus nur wenigen Modulen bestehen, zusammen mit einigen Sensoren und Tastern. Oder aus 30.000 Modulen in komplexen Großobjekten mit mehr als 500.000 Datenpunkten. Zwischen Modulen können wenige Zentimeter liegen, oder bis zu mehreren hundert Metern – ohne notwendige Koppler oder Zwischenverstärker.Über Lichtleiter kann der LCN-Bus bis auf 30 Kilometer ausgedehnt werden. Neben Tausenden von Wohnbauten wurde mit dem Maintower in Frankfurt am Main auch eines der größten Gebäude Deutschlands erfolgreich mit LCN realisiert.

Benötigt LCN eine spezielle Verkabelung?

Im Gegensatz zu anderen Automatisierungssystem benötigt LCN keine Sonderverkabelung. Verlegt wird ein Standard-NYM-Kabel mit einer zusätzlichen Ader, zum Beispiel 4 x 1,5 mm². In der Praxis werden fünfadrige Kabel verwendet, weil sie handelsüblich sind. Eine Ader bleibt frei für andere Aufgaben. Ein extra Leitungsnetz ist für den LCN-Bus nicht erforderlich. Die Datenader wird als Netzader behandelt und darf deshalb nach VDE mit der 230 V-Installation gemeinsam geführt werden. Die LCN-Module benötigen keine zusätzlichen Netzteile. Sie werden direkt an die Netzspannung angeschlossen.

Welche besonderen Vorteile hat eine LCN-Installation?

  • Geringe Anzahl an Modulen dank Kombination von Sensor und Aktor, dadurch kostengünstig.
  • Wenige Planungsregeln zu beachten.
  • Übersichtliche Bustopologie.
  • Einfach vom Elektroinstallateur zu warten, kein teurer Spezialist erforderlich.
  • Einsatz von herkömmlichen Tastern, Bewegungsmeldern usw.
  • Ausbaufähig über 60.000 Sensoren und Aktoren.
  • Sehr leistungsfähig: keine Datenverluste in Großanlagen.
  • Echte Rückmeldung standardmäßig enthalten.
  • In einem sehr weiten Bereich preislich an die Bauherrenwünsche anpassbar.
  • Sehr hohe „Intelligenz“ und Funktionalität.
  • LCN steht in puncto Übertragungsleistung der Installationsbusse weltweit an der Spitze.
  • LCN bietet unerreicht viele Funktionen pro Modul. Dank dieser Vielfalt passt LCN sich dem Gebäude und den Ansprüchen des Bauherren flexibel an.
  • LCN verfügt als einziges System über ein vierstufiges Quittungs- und Meldewesen und ermöglicht so sehr hochwertige Anlagen mit umfassender Gebäudeüberwachung
  • Dank höherer Integration ist LCN preiswerter als andere Systeme und senkt die Einstiegsschwelle für die Installation.
  • LCN ist unerreicht einfach zu installieren und zu programmieren. Das hilft dem Fachingenieur und dem Installateur. Und es hilft dem Bauherren: Sein Ansprechpartner bleibt sein Installateur „um die Ecke“ und nicht ein teurer Spezialist.

Womit kann ich LCN koppeln?

LCN ist ein offenes System und integriert sich in bestehende Infrastrukturen. Als offener Bus erlaubt LCN über verschiedene Schnittstellen die problemlose Kopplung zu nahezu allen Schnittstellen wie BACnet®, Modbus®, OPC, BMA Bosch, IOS, IP-Symcom® oder EnOcean®.

Welche Schulungen und Support gibt es für LCN?

Drei Schulungen werden für LCN angeboten: ein Grundkurs für das wichtige Einstiegswissen, ein Aufbaukurs mit mehr Details und komplexen Themen und ein Kurs für die Visualisierung LCN-GVS. Darüber hinaus werden noch Kurse für Lehrer oder Großhändler angeboten. Mehr finden Sie auf unserer Seite über Schulungen.

Die ISSENDORFF KG bietet für das LCN-System zwei Hotlines als Unterstützung an. Eine technische Hotline steht den ganzen Tag über telefonisch für Fragen zu Inbetriebnahme, technischer Ausführung, Fehlersuche und Parametrierung bereit. Einzige Voraussetzung ist, dass man an einer LCN-Schulung teilgenommen hat oder ein LCN-Starterkit erworben hat. Die Planungs-Hotline unterstützt bei Planung und Kostenaufstellung sowie mit der Angabe von LCN-Bezugsquellen in Ihrer Nähe.

Ist LCN ein schnelles Bussystem?

Das Local Control Network LCN arbeitet mit einer sehr hohen Übertragungsgeschwindigkeit, auch wenn es auf konventioneller Verkabelung aufbaut. Kommt eine sehr große Anzahl von Modulen zum Einsatz, kann der Bus in Segmente unterteilt werden, so dass auch die Kommunikation im gesamten System auf die Bereiche reduziert wird, die am häufigsten Nachrichten austauschen. Mit 1.000 bis 10.000 Telegrammen in der oberen und 100 Telegrammen in der unteren Busebene steht LCN mit seiner Übertragungsleistung im weltweiten Vergleich der Installationsbusse an der Spitze.