Themen-Info: Smartes Haus, sicheres Haus | LCN

THEMEN-INFO: SMARTES HAUS, SICHERES HAUS

Smartes Haus, sicheres Haus – dank Sensoren

Diebstahl gehört leider zu unserem Alltag. Ob früher mal das schöne Säbelzahntigerfell in der Höhle des Nachbarn oder heute der riesige Flachbildschirm im Wohnzimmer, vor allem aus Privatwohnungen wird gern und oft gestohlen. Nicht ohne Grund beziehen sich in der Bibel allein zwei der zehn Gebote Gottes aufs unrechtmäßige Ansichnehmen: „Du sollst nicht stehlen“ und „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus“. Trotz dieser Gebote, denen selbst Atheisten folgen können, wird jede Menge geklaut. Doch es gibt auch gute Nachrichten: in 2016 ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland laut Polizeilicher Kriminalstatistik von Bund und Ländern im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 Prozent gefallen. Trotzdem gilt: organisierte Banden sehen gerade das Eigenheim als lohnendes Einbruchsobjekt. Daher schützt sich das smarte Heim am besten selbst. Dabei spielen Sensoren eine entscheidende Rolle.

Schutz vor Einbruch hat mehrere Aspekte, sowohl präventive als auch kurative, wenn der unerwünschte Fall eingetreten ist. Bisher war Einbruchschutz meist eher eine Sammlung von halbherzigen Maßnahmen. Heruntergelassene Rollläden an einem leeren Haus allein sind kein Schutz, sondern oft eine willkommene Einladung für Einbrecher. Dabei ist es einfach, sein Haus oder seine Wohnung vor Einbrechern zu schützen. Vor allem, wenn das eigene Zuhause ein Smart Home ist und die verschiedenen Schutzsysteme miteinander vernetzt sind. Dabei ergeben sich noch weitere Vorteile zum Schutz des eigenen Heimes wie Brandschutz oder Schutz vor Sturm- und Wetterschäden. Wesentliche Teilnehmer in diesen Szenarien sind Sensoren, die Alarm- und Überwachungsfunktionen realisieren helfen.

Ein System, viele Funktionen

Ist in einem Gebäude bereits ein multifunktionales LCN-System der ISSENDORFF KG zur Hausautomation vorhanden, lassen sich viele Schutzaspekte schnell und einfach abbilden. Wenn beispielsweise bereits der Temperatursensor LCN-GRT schon vorhanden ist, kann dieser durch den Glas-Universalsensor LCN-GUS ersetzt werden. Oder er kann als neues Element in der Automation einfach nachgerüstet werden, da er lediglich an ein bereits  installiertes LCNModul angeschlossen wird. Neben dem Empfang von Werten für Temperatur, Bewegung, Helligkeit, Feuchte und Infrarot-Fernsteuerung kann der LCN-GUS auch mit seinen Präsenz und Bewegungsmeldern als Alarmanlage genutzt werden. In dieser Funktion ist er sowohl in Neubauten als auch in bestehenden Installationen einsetzbar. Der LCN-GUS bietet durch seine vielen Funktionen einen größeren Mehrwert als der Einsatz eines einzelnen Bewegungsmelders. Er hilft dabei Licht, Heizung, Klima und Gebäudeüberwachung zugleich zu steuern und liefert gleich noch eine Bedienmöglichkeit über einen IR-Handsender mit. Wesentlich sind hier die Funktionen, die auch präventive Maßnahmen für den Schutz des Zuhauses ermöglichen.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Der beste Schutz vor Einbruch ist der, dass das Haus als bewohnt erscheint. Da die größte Gefahr für sein Eigentum von marodisierenden Banden ausgeht, die das Objekt nicht zuvor systematisch erkunden oder beobachten, kann eine Anwesenheitssimulation bereits im Vorfeld zusätzliche Sicherheit bieten. Auch hier bietet der Universalsensor LCN-GUS einige Möglichkeiten, indem die Rollläden erst unterhalb einer gewissen Tageshelligkeit geschlossen werden.

Durch wechselndes Wetter verändert sich so die Schließzeit. Erst am Morgen werden die Rollläden durch Zeitschaltuhren in der Globalen Visualisierung  LCN-GVS wieder geöffnet. Zusätzlich schaltet die LCN-Hausautomation am Abend oder in der Nacht bestimmte Beleuchtungen ein und wieder aus.  Perfektioniert wird die „Lebend-Simulation“, wenn die Schließzeiten der Rollläden oder das Schalten der Beleuchtung von quasi-zufälligen Werten wie
Außentemperatur oder Tageshelligkeit bestimmt werden. Oder die Zeitschaltuhren in der LCNVisualisierung bekommen unterschiedliche Schaltzeiten für die einzelnen Wochentage.

Auch an das Außen denken

In Kombination mit weiteren Außensensoren ist es auch sinnvoll, den Außenbereich des Hauses in die Alarmierung einzubinden. Schließlich macht es Sinn, den Eindringling präventiv „vom Hof zu jagen“, bevor Schaden am Haus entsteht. Dabei ist es sinnvoll, das Grundstück in mehrere Zonen zu unterteilen. Betritt der Post- oder Paketbote das Grundstück und will zum Briefkasten oder zur Klingel, geht die Beleuchtung in Räumen sowie außen vor dem Haus an. Tritt aber jemand unbefugt in den Bereich hinter dem Haus, fahren die Rollläden herunter, um so das Haus vor Einbruch zu schützen. Im Haus wird dann zusätzlich ein Alarm ausgelöst, ähnlich dem des widerrechtlichen Betretens der Räume.

Sollte jedoch der schlimmste Fall eintreten und ein Einbruch beginnen, können Glasbruchsensoren und Türschließkontakte über Binärsensoren wie den LCN-BT4R in das LCNSystem integriert werden und Alarm auslösen. Sollten die Eindringlinge auch diese Hürde nehmen, wird der innere LCN-GUS wichtig. Der Präsenz- und Bewegungsmelder LCN-GUS erkennt Anwesenheit und Bewegung von Personen im Raum. Betritt nun jemand widerrechtlich den Raum, erfasst der LCN-GUS den Einbruch und sendet eine Meldung an das LCN-System. Dieses löst einen Alarm aus. Das kann eine Sirene oder Leuchte auf dem Dach sein, zusammen mit dem Einschalten allen Lichtes im gesamten Haus. Zusätzlich werden an
die über das Internet global nutzbare Visualisierungssoftware LCN-GVS Alarmmeldungen als Push-Nachrichten in Echtzeit auf Smartphones, Tablets oder PCs gesendet. So kann der Besitzer des Hauses von unterwegs zusätzliche Maßnahmen einleiten.

Nicht nur Schäden durch Einbruch verhindern

Mit weiteren Sensoren kann der Schutz des Zuhauses noch ausgedehnt werden, nicht nur gegen Einbruch, sondern auch gegen Wetter- und Klimaschäden. Die Wetterstation LCN-WIH wird außen montiert und hat Wind-, Regen-, Licht-, Temperatur- und GPS-Sensoren. So können bei Sturm oder Starkregen ebenso die Rollläden herunter gefahren werden. Zusätzlich liefert der GPS-Sensor noch Werte wie exakte Zeit und Sonnenstandsdaten, die in die
Hausautomation einbezogen werden können. Zur direkten Steuerung, oder eben zum Erzeugen scheinbar zufälliger Ereignisse, die die Anwesenheits-Simulation noch realistischer machen.  Sensoren, vom einfachen Temperatursensor bis hin zu Lichtsensoren, Regensensoren und Bewegungsmeldern bilden die Grundelemente dessen, was ein Haus zum Smart Home macht. Sensoren melden Zustände der Umgebung, leiten entsprechende Maßnahmen wie
Beleuchtung, Beschattung oder Heizung ein und dienen zu mehr als nur zu Komfortfunktionen. Sie helfen zusätzlich mit Konstantlichregelungen und präzise geführter Heizungssteuerung Energie zu sparen. Darüber hinaus realisieren sie noch den Schutz des Hauses vor Einbrechern und kritischen Wetterbedingungen. So liefern gerade die eigentlich kleinsten Elemente der Hausautomation den größten Nutzen.