FAQ MKO | LCN

FREQUENTLY ASKED QUESTIONS

FAQ LCN-MKO

Für eine Inbetriebnahme der Module des LCN-MKO benötigen Sie ein einfaches Leitungsnetz, das mindestens aus einer Phase, Neutralleiter und Datenader besteht. Dort können Sie die beiliegenden Module entsprechend den Abbildungen anschließen. Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich selbstverständlich auch unter 05066 99 88 44 an unsere technische Hotline wenden.

Wie erkenne ich, dass ich Verbindung zur LCN-Anlage habe ?

Der Telegrammzähler zählt die Telegramme fortlaufend und der nebenstehende Balken ist grün und zeigt die Textmeldung “Online”.

Warum schalten die Ausgänge nicht ?

Überprüfen Sie, ob die Ausgänge der Module aktiviert sind, z.B. “Standard (Dimmen, Schalten…)

Was bedeuten die vier Leuchtdioden auf dem PC-Koppler (LCN-PKU) ?

In Ruhe leuchten die beiden grünen LEDs. Bei Busverkehr flackern die roten LEDs. Wenn die roten LEDs dauernd leuchten oder wenn nur eine grüne LED leuchtet, ist der Bus gestört. (siehe auch LCN-PKU Installationsanleitung)

Tipp:

Zeigen die LEDs des LCN-PKU Phase auf der Datenader an, so schalten Sie einen Stromkreis nach dem anderen ab, bis die roten LEDs erlöschen: In diesem Stromkreis ist der Verdrahtungsfehler zu suchen.

Was ist der Unterschied zwischen Bus-Modulen und anderen Komponenten ?

LCN-Busmodule sind an die Datenader angeschlossen. Ihre eigene Intelligenz lässt die Bus-Kommunikation zu, sowie die Verwaltung der angeschlossenen Peripherie. Bus-Module sind LCN-UPP, LCN-UPS, LCN-UPU,LCN-UMR, LCN-SH, LCN-SHS, LCN-HU und LCN-LD. Die angeschlossene Peripherie hat keine eigene Intelligenz und benötigt deshalb immer ein LCNBusmodul. Sie wird am T-, I- oder am P-Anschluss angeschlossen.

Welche (Peripherie-) Komponenten werden durch „Plug & Play“ erkannt ?

Generell alle Komponenten, die Sie nicht unter dem entsprechenden Menüpunkt finden. Das sind beispielsweise:
LCN-GT4D, LCN-GT10D, LCN-GBL, LCN-TS, LCN-B3I, LCN-BT4H, LCN-BU4L und LCN-BMI am I-Anschluss.

Woher weiß ich, welche Komponente wo und wie eingestellt werden müssen ?

Jedem LCN-Produkt liegt eine Installationsanleitung bei, die alle benötigten Angaben enthält. Wir empfehlen, diese Anleitung vor einer Inbetriebnahme sorgfältig zu lesen.

Wie werden neue, unprogrammierte LCN-Module erkannt ?

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Segment und wählen „Weitere Module suchen“. Die LCN-PRO sucht nun nach unprogrammierten und programmierten Modulen. Wurden unprogrammierte Module gefunden, erscheinen die Module mit der entsprechenden Seriennummer und Hardwaretyp (Icon).

Welche IDs stehen mir zur Verfügung ?

Ihnen stehen die IDs 5 bis 254 zur Verfügung – insgesamt 250 IDs pro Segment. ID 1-4 sind reserviert, z.B. für LCN-PRO (ID 1). Hinweis: Sie sollten die maximal mögliche Anzahl der 250 Module (IDs) pro Segment nicht ausnutzen! Bei einer Erweiterung der Anlage stünden keine freien IDs mehr zur Verfügung!

Wie vergebe ich eine neue Modul-ID (unprogrammiertes Modul) ?

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das unprogrammierte Modul und weisen sie ihm eine ID zu.

Muss ich mir jetzt Nummern merken oder gibt es auch Textfelder ?

Sie können dem Modul einen Namen (max. 20 Zeichen) und einen Kommentar (max. 36 Zeichen) geben. Im Namen wird der Standort beschrieben und u.U. die angeschlossene Hardware z.B. „EG WZ Tür TS B3I BMI“. Empfehlung:
Benennen Sie die Module immer nach einem einheitlichen Schema, z.B: „ggg rrr zzz“ wobei ggg = Geschoß, rrr = Raum und zzz = Zusatzinfo. Im Kommentar steht, welcher Verbraucher gesteuert wird, z.B. „A1 Bel. Decke A2 Bel. Wand“. Bei späteren Änderungen finden Sie die betroffenen Module einfach und schnell wieder.

Einstellung: Ausgang, Dimmer

Bei dieser Einstellung können Sie die Triacs im Phasennulldurchgang schalten und im Phasenanschnitt dimmen. Zusätzlich werden die entsprechenden Werte auf der EVG-Schnittstelle ausgegeben.

Einstellung Ausgang: Schalter 1%

Bei Dimmwerten über 1% werden die Ausgänge sofort auf 100% eingeschaltet. Die Dimmwerte werden nur noch über die EVG-Schnittstelle als 0-10V-, DSI- oder DALI-Signal ausgegeben.

Einstellung Ausgang: PPS (Puls-Paket-Steuerung)

Bei der symmetrischen Puls-Paket-Steuerung (Schwingungs-Paket-Steuerung oder Vielperioden-Steuerung) wird der Stromdurchgang durch den Triac während einer Zahl von ganzen Schwingungen freigegeben (gezündet) und während einer Zahl folgender ganzer Schwingungen gesperrt (nicht gezündet). Eingestellt wird die Zyklusdauer. Die kleinste Zyklusdauer beträgt 5s und die längste 645s. Der Dimmwert legt die EIN-/AUS-Zeiten fest.
Beispiel:
Zyklusdauer = 60s
Dimmwert Ausg. 1 = 20%
Ausgang 1 ist 12s EIN geschaltet und 48s AUS geschaltet

Fernbedienung wirkt auf Tabelle A/B bzw. B/C ?

Jede LCN-Fernbedienung kann 16 Tasten ansprechen. Bei der kleinen LCN-RT wird dies durch Umschalten erreicht (siehe Installationsanleitung LCN-RT: Tastenebenen). Mit der Auswahl „Wirkt auf: Tabelle A/B“ werden acht Tasten der A-Tabelle, und weitere acht Tasten der B-Tabelle erreicht. Die vier Folientasten der LCN-RT lösen direkt (Tastenebene 0) die Tasten A1 bis A4 aus – optimal für die ersten Versuche. Die Fernbedienung betätigt also die gleichen Tasten, wie angeschlossene Taster. Wenn Sie „Wirkt auf: Tabelle B/C“ auswählen, arbeitet die Fernbedienung auf die Tastentabellen B und C. Diese Auswahl wäre dann zu wählen, wenn der angeschlossenen Taster LCN-GT6 andere Funktionen haben soll als die Fernbedienung.