Moduleigenschaften | LCN

PRODUKTE

Eigenschaften aller Module

Die Basis einer LCN-Installation ist das Busmodul. Es übernimmt die Kommunikation mit dem Bus, die Abfrage der Sensoren und die Steuerung von Aktoren. Alle Busmodule haben ein eingebautes Netzteil, somit ist keine externe oder spezielle Versorgung erforderlich. Dazu sind sie von 50 auf 60 Hz umschaltbar.

  • Ausgänge

    Vier elektronische Leistungsausgänge für 230 V~, zwei sind herausgeführt und mit jeweils 300 bis 2000 VA, abhängig vom Modul-Typ, als Nullspannungsschalter oder Phasenanschnittdimmer nutzbar. Zwei Ausgänge sind intern für Steueraufgaben nutzbar. Beim LCN-HU ist auch der dritte Ausgang als Steuerausgang für wahlweise 0-10 Volt, DSI oder DALI herausgeführt. Ausgänge sind gemeinsam oder einzeln steuerbar. Pro Modul sind 100 Lichtszenen, für einen oder alle Ausgänge, mit jeweils eigener Rampe* pro Szene speicherbar. Bei der Betriebsart „Motor/Rolladen“ sind die beiden Ausgänge automatisch gegeneinander verriegelt. Keine solchen Ausgänge gibt es bei LCN-UPS, LCN-UMR24 und LCN-SHS, sie sind aber virtuell zu Steuerungsaufgaben nutzbar.

    *) Geschwindigkeit der Helligkeitsänderung

  • T-Anschluss

    An den T-Anschluss der Module können unter Anderem verschiedenste Taster angeschlossen werden, von bis zu acht konventionellen Tastern per LCN-T8 über KNX-Taster per LCN-TEU oder LCN-TE2 bis hin zu Glastastern der LCN-GT-Serie.

  • I-Anschluss

    Der I-Anschluss ist für den Fernbedienungs-Empfänger LCN-RR und Sensoren vorgesehen. Das sind zum Beispiel der Windsensor LCN-IW, der Temperatursensor LCN-TS, der Bewegungsmelder LCN-BMI und auch der kleine Binärsensor LCN-B3I. Es ist auch ein Mix aus diesen Peripherie-Bausteinen möglich, Details dazu finden sich in der Installationsanleitung des entsprechenden Bauteils. Der Anschluss ist weiterhin als Impulszähler/Impulseingang nutzbar, jedoch ist dann kein Mix möglich. In jedem Fall kann der I-Anschluss mit zwei LCN-IV aus dem Zubehörangebot auf bis zu 50 Meter verlängert werden.

  • P-Anschluss

    An den P-Anschluss der LCN-Module kann der Relaisblock LCN-R8H/-R2H angeschlossen werden. Keinen P-Anschluss gibt es bei den Modulen LCN-UPP, LCN-UPS und LCN-UP24. Die acht Relais sind aber virtuell für Steuerungsaufgaben nutzbar.

  • Fernbedienung

    Es können maximal 16 Tasten ausgelöst werden, jeweils als KURZ-, LANG- oder LOS-Signal, von jedem LCN-Fernbedienungssender LCN-RT/LCN-RT16.

  • Zugangskontrolle

    In jedem Busmodul können bis zu 16 Berechtigungen eingetragen werden. Jede Berechtigung kann eine individuelle Aktion auslösen, als Beispiel: Beleuchtung nur für den zuständigen Bereich einschalten. Als Berechtigung wird die eindeutige Seriennummer eines Fernbedienungssenders LCN-RT, einer Transponderkarte LCN-ZTK oder des Fingerabdruckscanners LCN-GFPS eingetragen. Bei einer größeren Anzahl von personenbezogenen Berechtigungen kommt die Visualisierungssoftware LCN-GVS zum Einsatz.

  • Messwerte

    Die Verarbeitung von Sensormesswerten erfolgt über Rausch- und Brummfilter auf bis zu viel Mal vier Schwellwerten und bis zu zwei Stetigreglern gleichzeitig. Quelle und Ziel – Sensor und Aktor – sind frei wählbar.

  • Tableaus

    Es sind zwölf LEDs ansteuerbar. Beim LCN-TL12H/R, LCN-TLK12H und LCN-GT12 sind sie direkt herausgeführt, in jedem Fall sind sie in jedem Busmodul virtuell verfügbar. Bei Anschluss von EIB-Tastern können die LEDs im Taster als diese LEDs angesteuert werden.

  • Logikfunktionen

    Bis zu zwölf Stati können in vier unabhängigen Summenfunktionen als Summe verknüpft werden. Jede Summenfunktion gibt den Status ‚Alle‘ (UND), ‚Einige‘ (ODER) und ‚Keine‘ (NICHT) aus, die jeweils Kommandos auslösen oder zu einer Gesamtsumme verknüpft werden können.

  • Gruppen

    Für gemeinsame Aktionen wie Zentral-AUS kann jedes Busmodul bis zu zwölf statischen Gruppen (fest parametriert) und bis zu zehn dynamischen Gruppen (im laufenden Betrieb zu- und weggeschaltet) zugeordnet werden.